Filme und Vorführung in Gemeinden

Filme werden mit einer Lizenz ausgeliehen oder gekauft, um sie im privaten Bereich vorzuführen (home video). Findet eine Vorführung statt, bei der mehrere Personen zugegen sind, die nicht persönlich miteinander verbunden sind, findet eine öffentliche Vorführung statt (§ 15 Abs. 3 UrhG). Also braucht man eine Lizenz, um die Vorführung rechtmäßig zu machen.

Öffentliche Videovorführungen ohne Erlaubnis bedeuten ein erhebliches Risiko für den Veranstalter (Schadensersatz (§§ 97 ff. UrhG), und eventuell Strafverfolgung (§§ 106 ff. UrhG). Es ist die Pflicht des Veranstalters, sich für die Vorführung jedes Films die ausdrückliche (schriftliche) Erlaubnis des Rechteinhabers einzuholen.

Hierzu bieten verschieden Anbieter Rahmenverträge an. Vorteil dieser Verträge ist, dass die meisten großen Studios abgedeckt sind, und neuste Kinoerfolge sofort zur Verfügung stehen, sobald die Filme als DVD/BlueRay/Download im Handel erhältlich sind. Für einen Pauschalpreis im Jahr kann eine Gemeinde Filmvorführungen im Gottesdienst und anderen Gemeindeveranstaltungen legalisieren. Wichtig ist dabei, dass die Vorführung unentgeltlich ist (kein Eintritt), und dass nicht mit dem Film geworben wird (nicht: der MATRIX-Gottesdienst).

Folgende Lizenzagenturen bieten Rahmenverträge an:

Bitte beachten Sie: Mit dem Erwerb des Filmperspektiven-Abos erwerben Sie weder eine Lizenz zum Vorführen der Filme, noch wird eine Rahmenvertrag abgeschlossen!