
Daniel, ein weltbekannter Dirigent (Michael Nyqvist) erleidet aufgrund von Überarbeitung nach einer Aufführung einen Herzinfarkt und beschließt, eine Pause einzulegen und in seinen Heimatort, ein kleines schwedisches Dörfchen, zurückzukehren. Eigentlich will er nur seine Ruhe haben, doch nach und nach wächst er immer mehr in eine liebenswerte, chaotische Gemeinschaft hinein, die ihn sogar bittet, ihren Kirchenchor zu leiten. Nach anfänglichem Zögern stimmt er zu und bekommt einen ganz neuen Zugang zu den Menschen, sich selbst und sogar zur Musik.
Der Chor probt im Gemeindehaus, als Tore, ein behinderter Junge dazustößt, und gerne mitsingen möchte. Arne, der große Hoffnungen in den Chor setzt und glaubt, dass sie bei einem Wettbewerb gewinnen können, möchte Tore aber nicht dabeihaben. Doch ein Teil der anderen Chormitglieder findet es eigentlich ganz schön, wenn Tore dabeiwäre und so verlässt Arne wütend den Raum, während die anderen zusammen mit Tore anfangen zu singen.
Die Szene zeigt die Bedeutung und Wichtigkeit von Gemeinschaft und dass es für jeden einen Platz geben kann. Man sollte als Gruppe offen für neue Mitglieder sein, denn jeder kann seinen Teil zur Gemeinschaft beitragen und sei es in unseren Augen noch so gering. In dieser Szene ist es nicht nur so, dass Tore vom Chor profitiert, weil er nun zu einer Gruppe dazugehört und mitsingen darf, sondern der Chor profitiert genauso von Tore und seinem schönen Bass.